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Das waren die Projekte der Hoffnung  2011  



Projekte der Hoffnung

Spuren in eine lebenswerte Zukunft

Albert Einstein sagte einmal, eine wirklich gute Idee erkenne man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen scheint. Seit 1980 zeichnet der Right Livelihood Award, deutschsprachigen Raum als „Alternativer Nobelpreis“ bekannt, Menschen aus, die solche Ideen verwirklichen, aus.

Alle Preisträger eint die Vision von einer Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung, das Bestreben, die Vielfalt und die Ressourcen unseres Planeten zu bewahren, sowie eine Ethik der Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Die Initiativen reichen vom Schutz der Umwelt, der kulturellen Vielfalt und der Menschenrechte, über Abrüstung, Friedens- und Versöhnungsarbeit bis zu einer gerechten Entwicklungspolitik auf Basis einer nachhaltigen Ökonomie.

In diesen 30 Jahren wurden 141 Frauen und Männer mit dem Preis geehrt. Seit sechs Jahren kommen jeweils drei von ihnen nach Bregenz. Es sind Menschen, die oftmals das Unmögliche gewagt haben und mit ihren ‚Projekten der Hoffnung’ der Welt zeigen, dass es Alternativen gibt. Sie können Vorbilder sein für all jene, die angesichts globaler Krisen nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern selbst aktiv werden wollen.

Sie ermutigen uns mit aller Kraft für einen globalen Wandel zu arbeiten, damit kommende Generationen eine lebenswerte Zukunft haben. Und das Wurzelwerk gedeiht. Die anderer Welt, die trotz zunehmender Zerstörung der Lebensgrundlagen rund um den Planeten wächst, ist längst zu einem Netzwerk geworden, das aus vielen Tausend Knoten besteht. In Bregenz wird von 17. bis 19. November im Kleinen wieder sichtbar werden, welche Zukunft daraus entsteht.

Wir laden Sie herzlich ein, die eine oder andere Veranstaltung zu besuchen und freuen uns auf Ihr Kommen.

Marielle Manahl und Christian Hörl